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Maßnehmen leicht gemacht:
So messen Sie richtig aus


Hamburg, 31. Juli 2019 
 Jeder, der sein Zuhause neu einrichten will, fragt sich früher oder später: Wie viel Platz habe ich überhaupt für einen neuen Esstisch? Wie breit darf der Kleiderschrank sein, damit der Lichtschalter daneben frei bleibt? Und wie groß muss das Regal sein, damit es genau in die noch ungenutzte Nische passt?

Wie Sie richtig Maßnehmen und was Sie dabei beachten sollten, weiß Vivian Müller (31), Einrichtungsberaterin beim Online-Tischler Pickawood (www.pickawood.com).

 

Zollstock, Maßband oder Laser: Welches Hilfsmittel misst am genauesten?

Zur Vermessung von Flächen und Räumen haben sich drei Instrumente etabliert: Zollstock, Maßband und Laser.

1. Der Klassiker: Zollstock

Einen Zollstock, oder „Gliedermaßstab“, wie Profis ihn nennen, hat fast jeder zuhause. „Damit können Sie hervorragend kleinere Distanzen ausmessen“, erklärt Vivian Müller. Ein Zollstock ist maximal zwei Meter lang. „Wenn Sie damit eine längere Strecke messen wollen, markieren Sie den Punkt, an dem Sie ihn erneut ansetzen müssen, mit einem Bleistift.“ Zu ungenauen Messungen kann es auch kommen, wenn der Zollstock durchhängt, weil er nicht auf dem Boden aufliegt. „Gute, solide Exemplare erkennen Sie an einer Eichmarkierung am Anfang der Messskala. Für eichbare Zollstöcke gilt die Genauigkeitsklasse III. Das entspricht einer Messtoleranz von 1,4 Millimetern auf zwei Metern“, so die studierte Interior Designerin.

2. Für längere Strecken: das Maßband

Gegenüber Zollstöcken haben Maßbänder einen entscheidenden Vorteil: Aufgrund ihrer größeren Reichweite eignen sie sich besser, um längere Strecken auszumessen.
Allerdings hängen sie dafür noch leichter durch als ein Zollstock. „Nehmen Sie sich daher am besten eine zweite Person zur Hilfe, die das andere Ende festhält und das Maßband straffzieht“, rät Vivian Müller. Viele Bänder haben auch einen Haken oder Ring, mit denen man sie an der Messstelle fixieren kann. Beim Ausmessen von Höhen ist man mit einem stabilen Zollstock trotzdem oft besser beraten.

3. Maßnehmen auf Knopfdruck: der Laser

Am schnellsten können Sie einen Abstand zwischen zwei Punkten mit einem Laser-Entfernungsmesser ermitteln. Denn dafür reicht schon ein Knopfdruck. Die elektronischen Messgeräte können auch nicht durchhängen, sodass Sie damit auch längere Strecken ohne Helfer ausmessen können. Dafür sind sie auch wesentlich teurer als Zollstöcke und Maßbänder. „Ordentliche Laser-Messer gibt es ab rund 20,00 €“, so Vivian Müller. „Achten Sie beim Kauf auf die minimale Reichweite. Manche Laser-Messer können auch kurze Strecken ab fünf Zentimetern messen, andere starten erst bei 50 Zentimetern.“

 

So messen Sie richtig – 5 Profi-Tipps vom Online-Tischler Pickawood

Beim Maßnehmen kommt es nicht nur auf das geeignete Messwerkzeug, sondern auch auf den richtigen Umgang damit an.

1. Dreifach hält besser

Messen Sie Höhe, Breite und Tiefe immer an mindestens drei Stellen. So können Sie feststellen, ob die Wand, Boden und Decke wirklich gerade verlaufen. Der kleinste Wert entscheidet dann, wie groß das neue Möbelstück sein darf.

2. Sicherheitsabstand einplanen

Bei raumhohen Möbeln planen Sie für die Montage immer einen Mindestabstand zur Decke von mindestens drei Zentimetern ein. Möbel, die in Ecken oder Nischen stehen sollen, sollten mindestens sechs Zentimeter schmaler sein als der vorhandene Aufstellplatz.

3. Hilfsmittel Wasserwaage

Um sicherzugehen, dass das Maßband, der Zollstock oder der Untergrund, auf dem das Laser-Messgerät liegt, gerade ist und Sie nicht schräg messen, nehmen Sie einfach eine Wasserwaage zu Hilfe.

4. An alles gedacht?

Vergessen Sie bei der Planung Ihrer Einrichtung nicht mögliche Hindernisse wie Lichtschalter, Steckdosen, Heizkörper, Türen oder Fußleisten zu berücksichtigen.

5. Professionelle Hilfe holen

Sie wollen nicht selber ausmessen oder sind sich doch noch unsicher? Dann lassen Sie einfach die Profis für Sie arbeiten! Der Online-Tischler Pickawood bietet einen professionellen Aufmaß-Service an, der mit modernster 3D-Technik ganze Räume bis auf den Millimeter genau ausmisst.

 

Über Pickawood

Pickawood, der Online-Tischler, wurde 2012 gegründet und hat seitdem 18 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. An seinem Hamburger Hauptsitz beschäftigt das Unternehmen 23 Mitarbeiter. Durch die Zusammenarbeit mit 13 Tischler- und Schreinerbetrieben kann Pickawood nahezu jedes erdenkliche Möbelstück liefern. Neben elf Massivholzarten stehen als Material auch Multiplex, MDF und Spanplatte zur Auswahl, sowie verschiedenste Ölungen, Dekore und Farben. Bei der Kreation ihres Möbelstücks können Kunden sich von erfahrenen Einrichtungs-Experten beraten lassen. Darüber hinaus planen Interior-Designer und Holzbau-Ingenieure zusammen mit Kunden individuelle Lösungen für Büros, Läden und Praxen.

Pressekontakt

Griffel & Co Kommunikation GmbH
Marc Lechtenfeld
Forsmannstraße 8 b
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Tel.: 040 609 458 600
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